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SPD und DIE GRÜNEN müßen wegen VÖLKERMORDS an DERSIMER 1938 farbe bekennen

DERSIM FORUM

 Ismail KILIC

Quelle: Eine Landschaft Entlang des MUNZUR Flußes und sowie Orte, an denen Völkermord an DersimerInnen im Jahre 1938 begangen wurde!
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Insbesondere die SPD und BÜNDNIS/90 GRÜNEN müssen in DERSIM Frage und wegen des VÖLKERMORDS an DERSIMER in Jahren 1938 endlich farbe bekennen!
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Die gleiche Frage gilt neben der Regierungsparteien auch natürlich insbesondere an die Oppositionsparteien CDU/CSU und anderen demokratischen Parteien
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Denn in der Zukunft was das DERSIMER-Wählerpotential angeht, kommt insbesondere eine wichtige Verantwortung auf die alevitischen DersimerInnen in hiesiger Gesellschaft zu.
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Die Dersimer sind -wegen ihrer alevitischen Glaube und Weltoffenheit- integrationsfähigste Volksgruppe unter den Ausländern in Deutschland. Die Dersimer sind weder Türken und noch Kurden und sie sind ein eigenständiges Volk und sie gehören dem Alevitintum
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ANLÄSSLICH GENOZIDS IM JAHRE 1938 IN DERSIM ERHEBEN WIR ANKLAGE GEGEN DIE TÜRKEI

Zur Schaffung einer strikt einheitlichen Nation, haben die nationalistischen Jungtürken gegen die Völker der Osmanischen Reiches, die weder Türken und noch Muslime waren, eine erbitterte und blutige Vernichtungskampange gestartet. Um den Völkermord an den Armeniern zu rechtfertigen, hat die damalige Regierung der Jungtürken, „Ittihat-Theraki“, den ersten Weltkrieg sowohl als eine günstige Gelegenheit auch einen Anlass dazu genommen. Während dieser Zeit wurden unzählige Armenier, Griechen,Aramäer und Assyrer ermordet und zu hunderttausenden deportiert.
Nach dem ersten Weltkrieg und dem Niedergang des Osmanischen Reiches wurde das Vakuum der Machtlücke des Reiches wieder durch den anderen nationalistischen Flügel der Kemalisten besetzt, diese haben anschließend die Republik Türkei gegründet.
Nach dem Völkermord an den Armeniern hat der neu gegründete türkische Staat zwischen 1937-38 als die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit sich
total auf das Schicksal des zweiten Weltkrieges konzentrierte, einen zweiten Völkermord geplant und ihn exemplarisch durchgeführt. Die kemalistischen Nationalisten haben diesmal den Völkermord an den alevitischen Kizilbas-Dersimern begangen. In diesem Völkermord kamen 40-70.000 Dersimer ums Leben, tausende wurden Zwangsdeportiert. Der 1938er Völkermord und die Zwangsdeportation kann niemals weder als ein Unfall noch als ein einzelner Zwischenfall bezeichnet werden. Dieser Völkermord wurde bis ins Details im Voraus geplant und exemplarisch durchgeführt. Die Dersimer unterscheiden sich von den Türken und sind ein eigenständiges Volk. Der Völkermord an den Dersimern war einerseits ein ethnischer Säuberungsakt des neu gegründeten kemalistischen Staates und andererseits, wie bis jetzt, eine Fortsetzung der Verfolgung und Vertreibung der Aleviten-Kizilbas-Dersimer während des Osmanischen Reiches.
Die Überlebenden des 38er Genozids haben ihre Erlebnisse den kommenden Generationen als Dokumentation übermittelt. Vor allem die Orte, an denen die Massengräber sich befinden, sind durch Zeitzeugen dokumentiert und außerdem weiß die Bevölkerung vor Ort bescheid.
Als Unterzeichner erheben wir hiermit Anklage gegen die Republik Türkei anlässlich des 38er Völkermords an unserem Volk und unseren Angehörigen.
Wir sind persönlich davon betroffen und traumatisiert und tragen Spuren von unsäglichen Schmerzen noch in uns.
Wir unterstützen in diesem Sinne die Initiative und fordern, dass die Türkei wegen des 38er Völkermords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt wird.

Ismail KILIC
Köln - Deutschland

 


 

 


 

 

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